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Das Edelstein-Lexikon

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Shattuckit Lexikon · Übersicht

Shattuckit – Eigenschaften, Herkunft und Qualität im Überblick

Shattuckit

Intensiver als Türkis, seltener als Chrysokoll: Shattuckit zeigt ein charakteristisches Tiefblau, das in Verwachsungen mit Malachit und Azurit einzigartige Farbspiele erzeugt.

Shattuckit – das Wichtigste auf einen Blick

Steckbrief
  • Chemische Formel: Cu₅(SiO₃)₄(OH)₂
  • Kristallsystem: Orthorhombisch
  • Mohs-Härte: 3,5
  • Dichte: 4,11
  • Brechungsindex: ~1,80
  • Herkunft: Arizona (Bisbee, Ajo), Namibia (Kaokoveld), DR Kongo, Griechenland
  • Form: Massig, körnig, selten nadelig

Shattuckit bildet sich in der Oxidationszone von Kupferlagerstätten durch Umwandlung primärer Kupfermineralien. Es wurde 1915 erstmals in der Shattuck Mine in Bisbee, Arizona beschrieben — daher der Name. Die enge räumliche Vergesellschaftung mit anderen Kupfermineralien erklärt, warum reines Shattuckit so selten ist.

Alle Themen im Überblick

Entstehung & Mineralogie

Entstehung in Kupferlagerstätten

Shattuckit bildet sich in der Oxidationszone von Kupferlagerstätten durch Umwandlung primärer Kupfermineralien. Es wurde 1915 erstmals in der Shattuck Mine in Bisbee, Arizona beschrieben — daher der Name. Die enge räumliche Vergesellschaftung mit anderen Kupfermineralien erklärt, warum reines Shattuckit so selten ist.

Herkunft weltweit

Namibia — bester Shattuckit weltweit

Das Kaokoveld in Nordwestnamibia liefert seit den 1980er Jahren außergewöhnliche Shattuckit-Chrysokoll-Kombinationen in Cabochon-Qualität. Das tiefe, elektrische Blau namibischer Stücke gilt als die intensivste Shattuckit-Qualität weltweit und ist unter Sammlern hoch geschätzt.

Über dieses Lexikon

Die Angaben zu Shattuckit stammen aus dem Lexikon von Edelsteine-24 – Direktimport seit 2002 mit eigenem gemmologischem Labor. Die Inhalte richten sich an Käufer, Sammler und alle, die den Stein fachlich einordnen möchten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Shattuckit und Chrysokoll?
Shattuckit (Härte 3,5, Dichte 4,11) ist ein Kupfer-Phyllosilikat mit intensivem Dunkelblau. Chrysokoll (Härte 2,0–3,5, Dichte 2,0–2,4) ist türkis-blaugrün und deutlich leichter. Beide sind Kupfermineralien und treten oft gemeinsam auf.
Woher kommt der beste Shattuckit?
Namibia (Kaokoveld) für intensives Dunkelblau in Cabochon-Qualität. Arizona (Bisbee) für historisch bedeutende Fundstücke. DR Kongo für große Stufen.
Ist reines Shattuckit selten?
Sehr selten — Shattuckit tritt fast immer in Verwachsungen mit Chrysokoll, Malachit oder Azurit auf. Reine Shattuckit-Kristalle ohne andere Kupfermineralien sind Museumsraritäten.