Gemmologisches Nachschlagewerk
Von Achat bis Zirkonia – 53 Edelsteine mit Bildern, gemmologischen Daten und ausführlichen Hintergrundartikeln.
Als Edelstein bezeichnen Gemmologen ein Mineral oder organisches Material, das durch Seltenheit, Schönheit und Haltbarkeit für die Schmuckverarbeitung oder Sammlung geeignet ist. Die Abgrenzung zum Schmuckstein ist fließend – im Handel werden beide Begriffe oft synonym verwendet. Minerale wie Diamant, Rubin, Saphir und Smaragd gelten klassisch als die vier wertvollsten Edelsteine; tatsächlich umfasst der Markt jedoch weit mehr als 50 kommerziell relevante Edelsteinarten.
Von tiefrotem Rubin über blauvioletten Tansanit bis zu farblosen Diamanten – Farbe entsteht durch Spurenelemente und Kristallstruktur. Nutzen Sie den Farbfilter unterhalb für eine gezielte Auswahl.
Die Mohshärte beschreibt die Kratzfestigkeit auf einer Skala von 1 bis 10. Diamant ist mit Härte 10 das härteste natürliche Material; Bernstein (2–2,5) und Chrysokoll (2,5–3,5) zählen zu den weichsten Schmucksteinen.
Natürliche Edelsteine weisen meist charakteristische Einschlüsse auf, die synthetische Steine und Imitationen fehlen. Zertifikate anerkannter Labore (GIA, IGI, SSEF) sowie Prüfung im eigenen gemmologischen Labor sind die verlässlichsten Echtheitsnachweise.
Über dieses Lexikon: Alle Daten wurden auf Basis anerkannter gemmologischer Fachliteratur recherchiert und im eigenen Labor geprüft. Edelsteine-24 handelt seit 2002 mit über 100.000 Steinen aus eigenem Direktimport. Letzte Aktualisierung: Mai 2025.
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