Zirkon ist eines der am weitesten verbreiteten Mineralien der Erde – aber Edelsteinqualität kommt nur aus wenigen Regionen. Kambodscha, Sri Lanka und Myanmar sind die drei wichtigsten Quellen für Zirkon in Schmuckqualität.
Die wichtigsten Herkunftsgebiete im Überblick
Kambodscha – das Epizentrum des Qualitätszirkons
Die Rattanakiri-Provinz im Nordosten Kambodschas ist die weltweite Hauptquelle für Zirkon in Schmuckqualität. Hier, in vulkanischen Basaltablagerungen, finden sich Zirkonkristalle in einer Qualität und Menge, die nirgendwo sonst erreicht wird. Sowohl die blauen als auch die Imperial-braunroten Stücke, die im Handel am häufigsten anzutreffen sind, stammen überwiegend aus dieser Region. Der Abbau erfolgt handwerklich durch lokale Gemeinschaften – nicht industriell.
Bedeutet die Herkunft einen Preisunterschied?
Bei Zirkon spielt die Herkunft eine geringere Rolle als bei Rubin oder Saphir. Entscheidender sind Farbe, Reinheit und Schliff. Kambodschanischer Zirkon gilt als Qualitätsreferenz für blaue Stücke; Sri Lankischer Zirkon genießt traditionell hohes Ansehen für farblose Qualitäten. Ein Herkunftszertifikat ist bei hochwertigen Stücken über 5 Karat sinnvoll. Alle Zirkone bei Edelsteine-24 kommen mit Echtheitszertifikat.
Fazit: Zirkon Herkunft
Kambodscha (Rattanakiri) ist die wichtigste Quelle für blauen und Imperial-braunroten Zirkon in Schmuckqualität. Sri Lanka und Myanmar liefern ebenfalls hervorragende Qualitäten. Die Herkunft ist ein Qualitätsindikator, aber Farbe und Reinheit entscheiden den Wert.