Edelsteine-24 – Labradorit kaufen

Labradorit Lexikon

Labradorit Qualität – wie man die Labradoreszenz beurteilt

Labradorit wird nach anderen Maßstäben bewertet als klassische Edelsteine. Klarheit und Farbe spielen eine untergeordnete Rolle – entscheidend ist das Phänomen: Wie intensiv, wie flächendeckend und wie farbenreich ist die Labradoreszenz?

Die drei Hauptkriterien für Labradorit-Qualität

Qualitätsstufen im Überblick

QualitätLabradoreszenzFlächendeckungEignung
TopIntensiv, leuchtend, mehrere FarbenVollflächigSammlung, Premium-Schmuck
Sehr gutKlar, schön, eine bis zwei Farben dominantGroßflächig (>70%)Schmuck, Sammlung
GutSichtbar, mittlere IntensitätTeilflächig (40–70%)Schmuck, Einstieg
StandardSchwach, nur bei direktem LichtKleinflächig (<40%)Dekostein

Mohshärte 6–6,5 – mittelhart

Labradorit hat eine Mohshärte von 6–6,5 – damit ist er weniger hart als Quarz (7). Hausstaub und Sand enthalten Quarzkörner und können die Oberfläche über Zeit mattieren. Für Anhänger, Ohrringe und Broschen ist Labradorit ausgezeichnet geeignet; für Ringe im täglichen intensiven Einsatz sollte man eine schützende Fassung wählen und den Stein gelegentlich polieren lassen.

Grundfarbe und Transparenz

Die Grundfarbe des Labradorits ist meist grau bis dunkelgrau – was das Farbenspiel erst zur Geltung bringt. Ein dunklerer Hintergrund lässt die Labradoreszenz intensiver wirken. Sehr transparente, hellgraue Stücke zeigen manchmal eine schwächere Wirkung als dunklere, opakere Stücke mit intensiver Labradoreszenz. Bei Labradorit ist die Transparenz also kein primäres Qualitätsmerkmal – das Phänomen zählt. Alle Labradorite bei Edelsteine-24 kommen mit Echtheitszertifikat.

Fazit: Labradorit Qualität

Intensität, Flächendeckung, Farbenvielfalt – in dieser Reihenfolge. Je leuchtender, je vollflächiger und je farbiger das Phänomen, desto wertvoller das Stück. Mohshärte 6–6,5 erfordert sorgfältige Pflege, schränkt die Schmuckeignung aber kaum ein.