Rauchquarz ist leicht als Quarz zu bestätigen – die eigentliche Frage ist meist: natürlich gefärbt oder künstlich bestrahlt, und ist das dunkle Material wirklich Rauchquarz?
Rauchquarz als Quarz bestätigen
Rauchquarz zeigt die typischen Quarzwerte: Härte 7, Dichte 2,65, glasiger Glanz und weiße Strichfarbe. Sein Pleochroismus (rötlich-braun je nach Blickrichtung) hilft, ihn von einfachbrechenden dunklen Steinen zu unterscheiden.
- Härte: 7 – ritzt Glas
- Pleochroismus: rötlich-braun (Turmalin/Melanit anders)
- Transparenz: meist durchscheinend (Schörl/Melanit opak)
- Bestrahlungshinweis: sehr tiefe, gleichmäßige Schwarztöne
- Herkunft Arkansas: Warnsignal für Bestrahlung
Natürlich oder bestrahlt?
Der schwierigste Punkt: Künstlich bestrahlter Rauchquarz ist von natürlichem oft kaum zu unterscheiden, da der physikalische Prozess derselbe ist. Hinweise sind sehr tiefe, gleichmäßige Schwarztöne und die Herkunft Arkansas. Fehlt ein Behandlungshinweis, lässt sich die Natürlichkeit oft nicht sicher belegen – hier zählt die Seriösität des Händlers.
Rauchquarz gegen dunkle Steine
Verwechselbar sind vor allem dunkle Steine: Schörl (schwarzer Turmalin) und Melanit (schwarzer Granat) sind jedoch meist undurchsichtig, während Rauchquarz zumindest durchscheinend bleibt. Brauner Topas ist härter, brauner Diamant hat mehr Feuer.
Häufige Fragen
Fazit
Rauchquarz ist leicht als Quarz bestätigt – die Frage nach natürlich oder bestrahlt ist kniffliger. Sehr tiefes, gleichmäßiges Schwarz und die Herkunft Arkansas mahnen zur Vorsicht.