Rosenquarz ist der Inbegriff des sanften Steins: milchig-rosa, weltweit beliebt und einer der bekanntesten Schmucksteine überhaupt. Seine zarte Farbe hat eine überraschende Ursache – und manche Steine bergen einen Stern.
Was ist Rosenquarz?
Rosenquarz ist eine rosa Varietät des Minerals Quarz (SiO₂) und gehört zu den Makroquarzen. Er tritt meist in milchig-trüben, derben Massen auf, seltener in klaren Kristallen. Mit einer Mohshärte von 7 ist er robust und alltagstauglich – einer der Gründe für seine große Beliebtheit im Schmuck.
- Mineral: Quarz-Varietät – SiO₂, trigonal
- Mohs-Härte: 7 · Dichte: ~2,65 g/cm³
- Farbe: zartrosa, altrosa, teils pfirsichfarben
- Transparenz: meist trüb-durchscheinend, selten klar
- Effekt: gelegentlich Asterismus (Sternrosenquarz)
- Herkunft: Brasilien, Madagaskar, Indien u.a.
Die überraschende Farbursache
Lange schrieb man das Rosa Spuren von Titan, Eisen oder Mangan zu. Neuere Forschung zeigt: Verantwortlich sind mikroskopisch feine Fasern eines Dumortierit-ähnlichen Borosilikats, die das Licht streuen. Diese Erkenntnis erklärt auch die typische Trübung: Sternrosenquarz & Farbe.
Der Sternrosenquarz
Manche Rosenquarze bergen feine Rutilnadeln, senkrecht zur Kristallachse orientiert. Im Cabochon geschliffen erzeugen sie einen sechsstrahligen Stern – den Asterismus. Solcher Sternrosenquarz ist bei Sammlern besonders begehrt.
Alle Themen im Überblick
- Sternrosenquarz & Farbe – Asterismus und Farbursache
- Herkunft – Brasilien, Madagaskar, Indien
- Rosenquarz Preis – Farbe und Reinheit
- Rosenquarz erkennen – gegen gefärbte Imitate
- Rosenquarz kaufen – worauf man achten sollte
- Bedeutung & Wirkung – der Stein des Herzens
Häufige Fragen
Fazit
Rosenquarz verbindet zarte Farbe mit robuster Härte und einer überraschenden Farbgeschichte. Als Sternrosenquarz wird er zum kleinen Wunder – ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt.