Rosenquarz kommt weltweit vor, doch einige Regionen prägen den Markt: Brasilien und Madagaskar liefern die großen Mengen, Indien den feinen Sternrosenquarz.
Brasilien und Madagaskar
Die bedeutendsten Vorkommen liegen in Brasilien (oft intensivere Farben) und Madagaskar. Rosenquarz bildet sich dort in granitischen Pegmatiten, zusammen mit Feldspat, Schörl (schwarzem Turmalin) und Beryll, sowie in hydrothermalen Quarzgängen.
- Brasilien: große Mengen, oft kräftigeres Rosa
- Madagaskar: bedeutende Lagerstätten (Anjanabonoina)
- Indien: berühmt für feinen Sternrosenquarz
- USA: South Dakota, Kalifornien
- weitere: Namibia, Mosambik, Südafrika
Indien und der Sternrosenquarz
Für Sternrosenquarz ist besonders Indien bekannt. Das dortige Material zeigt häufig den begehrten sechsstrahligen Stern, der aus feinen Rutilnadeln entsteht. Solche Steine werden zu Cabochons verschliffen, um den Effekt zur Geltung zu bringen.
Entstehung in Pegmatiten
Rosenquarz wächst überwiegend im Kern granitischer Pegmatite, wo kieselsäurereiche Restschmelzen langsam auskristallisieren. Weil er dort meist in großen, derben Massen entsteht, ist er weltweit verfügbar und erschwinglich – klare Kristalle bleiben die Ausnahme.
Herkunft und Qualität
Die Herkunft sagt wenig über die Echtheit, aber etwas über die Farbe: Brasilianisches Material ist oft kräftiger, madagassisches fein, indisches häufig sternbildend. Für den Wert zählen aber vor allem Farbe und Reinheit des einzelnen Steins: Rosenquarz Preis.
Häufige Fragen
Fazit
Rosenquarz ist ein weltweiter Stein, geprägt von Brasilien, Madagaskar und Indien. Die Herkunft färbt den Charakter – den Wert bestimmt aber der einzelne Stein.