Der Mond regiert den Krebs, und der Mondstein trägt ihn im Namen — eine der wenigen Zuordnungen, die sich von selbst erklärt.
Mondstein — der Stein des Krebs
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Zeitraum | 22. Juni – 22. Juli |
| Element | Wasser |
| Stein | Mondstein |
| Mineralfamilie | Feldspat |
| Mohs-Härte | 6–6,5 |
| Wichtige Fundländer | Brasilien, Indien, Madagaskar, Myanmar, Sri Lanka |
Woher die Zuordnung stammt
Die Verbindung von Mond, Wasser und Perlmutt zieht sich durch alle Steinbücher. Perle und Mondstein wurden dabei oft gemeinsam genannt, weil beide denselben weichen, wandernden Lichtschein zeigen — bei der Perle heißt er Lüster, beim Mondstein Adulareszenz.
Der Stein aus gemmologischer Sicht
Mondstein ist Kalifeldspat mit eingelagerten Albit-Lamellen; an ihnen wird Licht gestreut, was den blauen Schiller erzeugt. Mohs 6 bis 6,5 mit vollkommener Spaltbarkeit — für Ringe nur in geschützter Fassung. Die begehrteste Qualität ist der transparente blaue Mondstein aus Sri Lanka.
Die Alternativsteine
| Stein | Familie | Mohs | Farbe |
|---|---|---|---|
| Mondstein | Feldspat | 6–6,5 | Farblos, weißlich, grau, grün, orange |
| Perle | Organisch | 2,5–4 | Weiß, creme, rosa, gold, schwarz (Tahiti), silber, blau |
| Chalcedon | Quarz | 6,5–7,0 | — |