Beim Tigeraugenkauf zählt der Katzenaugeneffekt: ein klarer, scharfer Lichtstreifen auf kräftig goldbraunem Grund – und die ehrliche Auskunft über Behandlungen.
Worauf es ankommt
Ein gutes Tigerauge zeigt eine klare, scharfe Chatoyance auf kräftig gebändertem Goldbraun, sauber poliert. Der Cabochonschliff bringt den Effekt am besten zur Geltung – achten Sie auf einen zentrierten, gut sichtbaren Lichtstreifen.
- Chatoyance: klarer, scharfer, zentrierter Lichtstreifen
- Farbe: kräftiges, kontrastreiches Goldbraun
- Politur: glatt, seidig glänzend
- Schliff: Cabochon für optimalen Effekt
- Behandlung: natürlich bevorzugt, Brennen/Färben offenlegen
Behandlung beachten
Zwei Punkte: Rotes Tigerauge ist meist gebrannt, grünes oder blaues oft gefärbt. Natürliches Tigerauge ist goldbraun bis honigfarben. Eine Behandlung ist nach §5 UWG offenzulegen – fragen Sie im Zweifel nach.
Pflege
Mit Härte 7 ist Tigerauge robust und alltagstauglich. Reinigung mit lauwarmem Wasser und weichem Tuch genügt. Ultraschall ist bei behandelten Steinen zu meiden. Starke, langanhaltende Hitze kann die Farbe verändern, daher besser meiden.
Häufige Fragen
Fazit
Kaufen Sie Tigerauge nach der Qualität der Chatoyance und der Farbe – und fragen Sie bei rotem oder grünem Material nach der Behandlung. Robust gepflegt, bleibt es lange schön.