Tigerauge ist ein erschwinglicher Schmuckstein – den Unterschied macht die Qualität des Katzenaugeneffekts: Ein klarer, scharfer Lichtstreifen hebt den Wert.
Was den Wert bestimmt
Tigerauge ist häufig und daher günstig. Den Preis heben vor allem Chatoyance, Farbe und Politur: ein klarer, scharfer und zentrierter Lichtstreifen, eine kräftige, kontrastreiche Bänderung und eine hochwertige Politur. Matte, unscharfe Steine liegen darunter.
- Chatoyance: scharfer, klarer Lichtstreifen bevorzugt
- Farbe: kräftiges, kontrastreiches Goldbraun
- Politur: hochwertige, glatte Oberfläche
- Schliff: Cabochon für optimalen Effekt
- Behandlung: natürlich > gebrannt (rotes Tigerauge)
Warum Tigerauge erschwinglich bleibt
Als häufiges Material aus großen Lagerstätten ist Tigerauge nie knapp. Das hält die Preise niedrig – selbst große Cabochons und Schnitzereien sind erschwinglich. Feste Euro-Angaben verbieten sich dennoch, da die Qualität der Chatoyance stark schwankt.
Rotes Tigerauge und der Preis
Rotes Tigerauge ist meist gebrannt und damit nicht wertvoller als natürliches Goldbraun – die Behandlung sollte offengelegt werden. Natürliches Falkenauge (blau) kann je nach Qualität ähnlich oder etwas höher liegen als Tigerauge.
Tigerauge und die Anlagefrage
Als Wertanlage eignet sich Tigerauge nicht – es ist zu häufig. Es ist ein Stein zum Tragen und Erfreuen, nicht zum Spekulieren. Eine Anlageberatung ist damit nicht verbunden: Tigerauge kaufen.
Häufige Fragen
Fazit
Beim Tigerauge zahlt man den Schimmer: je klarer und schärfer der Lichtstreifen, desto wertvoller. Rotes Tigerauge ist meist gebrannt – und als Anlage taugt der Stein nicht.