Labradorit kaufen – Rosenschliff und Cabochon mit Labradoreszenz
Grau, bis das Licht kommt – dann leuchtet Labradorit in Blau, Gold und Violett
Labradorit sieht auf den ersten Blick unscheinbar grau aus. Doch dreht man ihn ins Licht, flammt plötzlich ein metallisches Farbspiel auf – Blau, Grün, Gold, manchmal Violett und Orange. Dieses Phänomen heißt Labradoreszenz und entsteht durch die Überlagerung von Lichtwellen an hauchdünnen Schichten im Inneren des Feldspats. Es ist ein rein natürlicher Effekt, kein Farbstoff und keine Beschichtung.
Rosenschliff, Cabochon und Lose
Den Schwerpunkt bilden Labradorite im Rosenschliff – große, flache Steine mit facettierter Oberseite, die das Farbspiel lebhaft aufblitzen lassen. Dazu kommen Cabochons mit ruhiger, flächiger Labradoreszenz und kleine Steine aus Losen. Jedes Stück wird in unserem gemmologischen Labor geprüft und mit Echtheitszertifikat geliefert.
- Labradoreszenz – Farbspiel, das sich mit jedem Blickwinkel verändert
- Große Rosenschliffe – ideal für ausdrucksstarke Anhänger
- Einzelstücke mit Maßen – Gewicht und Größe bei jedem Stein
- Härte 6–6,5 – gut für Anhänger, Ohrschmuck und Broschen
- Echtheitszertifikat – aus dem eigenen gemmologischen Labor
Bei Edelsteine-24 erhalten Sie Labradorit mit Echtheitszertifikat – aus über zwei Jahrzehnten Erfahrung im internationalen Edelsteinhandel.
Mehr erfahren: Labradorit-Lexikon · Labradoreszenz erklärt · Qualität bewerten
Labradorit im Steckbrief
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Mineral | Feldspat, Plagioklas-Reihe |
| Mohshärte | 6–6,5 |
| Dichte | ca. 2,68–2,72 g/cm³ |
| Spaltbarkeit | Gut in zwei Richtungen |
| Grundfarbe | Grau bis dunkelgrau, teils grünlich |
| Effekt | Labradoreszenz – Blau, Grün, Gold, Violett, Orange |
| Bekannte Vorkommen | Kanada, Madagaskar, Finnland, Norwegen |
Rosenschliff oder Cabochon?
| Schliff | Form | Wirkung der Labradoreszenz |
|---|---|---|
| Rosenschliff | Flache Unterseite, facettierte Oberseite | Lebhaft, das Farbspiel blitzt Facette für Facette auf |
| Cabochon | Glatt gewölbte Oberfläche | Ruhig und großflächig, oft eine geschlossene Farbfläche |
Unsere Rosenschliffe sind überwiegend groß und flach – von etwa 2 bis über 6 Zentimetern Länge. Sie eignen sich besonders für Anhänger und Broschen, bei denen der Stein viel Fläche zeigen darf. Mehr dazu: Rosenschliff und Cabochon im Lexikon.
Woran Sie einen schönen Labradorit erkennen
| Merkmal | Worauf achten |
|---|---|
| Intensität | Kräftiges, metallisches Leuchten statt mattem Schimmer |
| Flächendeckung | Je größer die leuchtende Fläche, desto wertvoller |
| Farbvielfalt | Mehrere Farben gleichzeitig – besonders Gold, Orange und Violett – sind seltener als reines Blau |
| Grundton | Ein dunkler Grundton verstärkt den Kontrast des Farbspiels |
Spaltbarkeit, Fassung und Pflege
Labradorit ist mit Härte 6–6,5 alltagstauglich, aber in zwei Richtungen gut spaltbar. An den Kanten von Rosenschliffen können deshalb feine Risse oder kleine Ausbrüche vorkommen; sie gehören zum Material und verschwinden in einer Fassung mit schützendem Rand meist vollständig. Schützen Sie den Stein vor harten Stößen, reinigen Sie ihn mit lauwarmem Wasser und einem weichen Tuch und verzichten Sie auf Ultraschallgeräte.
Zu den Fotos: Alle Steine sind im Original abgebildet und vergrößert dargestellt. Die Labradoreszenz zeigt sich nur in einem bestimmten Winkel zum Licht – ein Foto hält immer nur einen Moment fest. Bei Losen zeigt das Bild einen Beispielstein aus dem Los.
Weiter im Lexikon: Herkunft · Labradorit im Schmuck · Labradorit und ähnliche Steine
Häufige Fragen zu Labradorit
Was ist Labradorit?
Labradorit ist ein Feldspat aus der Gruppe der Plagioklase. Seine Grundfarbe ist meist grau bis dunkelgrau, doch im richtigen Winkel zum Licht leuchtet er plötzlich in metallischem Blau, Grün, Gold oder Violett auf. Benannt ist er nach der Labrador-Halbinsel in Kanada, wo er Ende des 18. Jahrhunderts beschrieben wurde.
Wie entsteht die Labradoreszenz?
Labradorit besteht aus hauchdünnen, abwechselnden Schichten zweier leicht unterschiedlicher Feldspat-Zusammensetzungen. An diesen Schichtgrenzen wird das Licht mehrfach zurückgeworfen; die Lichtwellen überlagern sich und verstärken je nach Schichtdicke und Blickwinkel bestimmte Farben. Es ist dasselbe physikalische Prinzip wie bei einer Seifenblase – nur im Gestein.
Rosenschliff oder Cabochon – was zeigt das Farbspiel besser?
Beim Rosenschliff fangen viele kleine Facetten das Licht aus unterschiedlichen Winkeln ein, das Farbspiel blitzt dadurch lebhaft und stückweise auf. Der Cabochon zeigt die Labradoreszenz dagegen ruhig und großflächig, oft über die ganze Oberfläche. Wer es spektakulär mag, wählt den Rosenschliff, wer eine geschlossene Farbfläche sucht, den Cabochon.
Warum haben manche Labradorite kleine Risse oder Abplatzungen?
Labradorit ist in zwei Richtungen gut spaltbar. Beim Schleifen, besonders an den Kanten von Rosenschliffen, können dadurch feine Risse oder kleine Ausbrüche entstehen. Sie gehören zum Material und beeinträchtigen die Labradoreszenz in der Regel nicht; in einer Fassung verschwinden Ausbrüche an der Kante meist vollständig.
Ist Labradorit dasselbe wie Mondstein oder Spektrolith?
Alle drei sind Feldspäte mit einem Lichteffekt, aber nicht derselbe Stein. Mondstein zeigt einen weichen, meist bläulich-weißen Schimmer auf hellem Grund. Spektrolith ist ein Handelsname für besonders farbintensiven Labradorit aus Finnland mit sehr dunklem Grundton und oft dem ganzen Farbspektrum.