Amethyste, Ametrine

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Amethyste

Amethyste und Ametrine gehören zur Gruppe der Quarze. Der Name Amethyst kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie etwa "dem Rausche entgegenwirkend". Man ging davon aus, daß der Träger eines Amethysts gegen die berauschende Wirkung von Alkohol immun sei.
Farbgebendes Element bei Amethyst sind Eisenoxidionen, die in den Kristall eingelagert sind. Die Farbe geht von blassem Violett bis zu einem sehr tiefen, nahezu Licht undurchlässigen Violett. Am begehrtesten ist ein schönes tiefes leuchtendes Violett, daß auch noch die Brillanz des Steines zur Geltung bringt.

Je nachdem welche Eisenionen und wie diese eingelagert sind, kann es auch zu gelben oder grünen Farbtönen kommen. Sind violette und gelbe Farbtöne in einem Kristall enthalten, spricht man von einem Ametrin. Auch hier kann die Farbverteilung von blassen Tönen bis zu starken Tönen verlaufen. Natürlicherweise und auch typisch sind blassere Farbtöne.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man sehr kräftig gefärbte Ametrine angeboten bekommt. Entweder sind diese extrem behandelt oder was am häufigsten ist: es handelt sich um Synthesen.

Die Mohshärte liegt quarztypisch bei 7 und somit sind Ametrine und Amethyste relativ unempfindlich.

Amethyste werden weltweit gefunden, wobei besonders schöne und begehrte Stücke in Brasilien und Uruguay gefunden werden. Weitere Fundorte sind Namibia, Madagaskar, Russland und Maroko. Aber auch in Deutschland bei Idar-Oberstein oder in Österreich können schöne Amethyste gefunden werden.